Tauchurlaub



So ein Urlaub am Meer ist doch eine feine Sache. Doch auch im Meer kann man seine Freizeit genießen. Anstatt historische Altstädte zu bereisen, taucht man laut- und schwerelos zwischen farbenprächtigen Korallenriffen. Nachdem der Hausarzt den Gesundheitszustand für unterwassertauglich befunden hat, ist die erste Hürde schon genommen. Die zweite besteht im Tauchschein. Ein Schwimmabzeichen sollte man schon vorweisen können, notfalls geht es aber auch ohne.

Wer die Kosten eines Tauchscheins mit der lebenswichtigen Unterweisung in die Geräte scheut, kann sich auch im Schnorcheln probieren, wer aber richtig in die Tiefe gehen will, kommt um den Schein nicht herum – schließlich ist mit der Taucherkrankheit nicht zu spaßen.

Dazu will die richtige Tauchschule sorgfältig gewählt sein. Wer kein eigenes Gerät hat, sollte sich überlegen, ob er die Ausbildung am Zielort mit der gleichen Ausrüstung machen will, die er auch bei den späteren Tauchgängen tragen wird. Wer öfter tauchen will, sollte sich seine eigene Ausrüstung zulegen, da die Mieten am Urlaubsort meistens recht hoch und die Tauchgeräte nicht immer die Neuesten sind. In diesem Fall kann man häufig Geld sparen, in dem man den Tauchschein in Deutschland macht. Sprachbarrieren sollten übrigens normalerweise kein Problem sein, da es in fast jedem Urlaubsland auch deutsche Tauchschulen gibt.

Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) bietet auf seiner Internetseite www.vdst.de eine Liste aller Tauchschulen im In- und Ausland sowie viele interessante Informationen rund ums Tauchen.

Wenn die Frage des Tauchscheins geklärt ist, gilt es, sich das geeignete Urlaubsziel auszuwählen. Die Liste der Küsten und Gewässer, an bzw. in denen man tauchen kann, ist lang: ein Strand reiht sich in Südeuropa an den nächsten, die Türkei lockt mit azurblauem Wasser, Ägypten, Bali, oder die Karibik sind auch nicht zu verachten – wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub!