Jagdurlaub
Die Jagd ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Dennoch gibt es in Deutschland zahlreiche Jagdinteressierte, deren Traum es ist, zum Beispiel einmal in ihrem Leben an einer Großwildjagd teilzunehmen – sei es nun in einem afrikanischen Land, wo man Antilopen, Löwen oder andere Wildtiere jagen darf, oder in eher heimischen Gefilden, wie zum Beispiel den Alpen.
Spezielle Reiserveranstalter machen diesen Traum wahr und bieten für derartig Interessierte eine Urlaubsvariante in Form von einem Jagdurlaub an. Angeboten werden Jagdurlaube zum Beispiel für Länder der russischen Förderation, oder auch des Balkans.
Einige Veranstalter bieten aber auch zum Beispiel eine Bärenjagd in Kanada oder eine Reitsafari oder eine so genannte Traditionsjagd in afrikanischen Ländern an. Aber auch in heimischen deutschsprachigen Gefilden kann man einen Jagdurlaub buchen. In Österreich gibt es beispielsweise gut erschlossene und wildreiche Gebirgsreviere, die einen guten Bestand an Birkhühnern und Auerhühnern bieten. Gejagt werden kann in Gebirgsrevieren aber auch Reh-, Rot- und Gamswild.
Die Vorgehensweise bei einem Jagdurlaub ist folgende: In der Regel wird schon bei der Buchung oder bei einem ersten Gespräch vor Ort von Seiten des Veranstalters festgelegt, welche Wildart gejagt wird. Gejagt wird in der Regel ausschließlich unter Aufsicht. Zum Erreichen der Jagdreviere ist es möglich, sich vor Ort einen geländegängigen Jeep zu mieten.
Übernachten können die Gäste in der Regel dann in, von den Veranstaltern entweder selbst erstellten oder angemieteten, Jagdhütten. Von den Veranstaltern wird auch angeboten die erlegte Trophäe abzukochen, bzw. zur Präparator vorzubereiten.
Die Kosten für einen Jagdurlaub über zirka fünf Tage betragen rund 800 Euro. Diese Kosten beinhalten allerdings nur die Kosten für Hotel und den Führer. Wobei man hier noch zusätzliche Gebühren einkalkulieren muss, wie zum Beispiel die so genannte Pirschgebühr und die Jagderlaubnisgebühr, die mit rund 50 Euro zu Buche schlägt. Darüber hinaus muss man auch für das bezahlen, was man abschießt, wobei man für einen Auerhahn deutlich mehr bezahlen muss als für einen Hirsch. Eine nicht jagende Begeleitung zahlt rund die Hälfte für einen fünftägigen Aufenthalt.
Eine etwas teuere Variante für einen Jagdurlaub ist da schon eine Großwildjagd in Afrika. Veranstalter derartiger Jagdurlaube stellen dem Gast in der Regel alles zur Verfügung, angefangen von der Flinte bis hin zum Fahrzeug, mit dem man sich zu den zum Abschuss freigegebenen Wildtieren begibt.
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